Stammdaten Ueberblick

EDI Einrichtung

Verzeichnispfade (BLOB Storage)

Für den Datenaustausch ist ein Azure BLOB Storage Konto notwendig. Dies ist, falls externe Dokumente etc. genutzt werden, meist schon vorhanden. Falls nicht, sollte die Einrichtung frühzeitig bereitgestellt werden.

Es kann jeweils ein unterschiedliches Azure BLOB Storage Konto für Test und Produktivsystem verwendet werden, muss aber nicht. Es müssen jedoch mindestens unterschiedliche BLOB Container für Test und Produktiv erstellt werden. Unterordner in den jeweiligen Containern dürfen nicht verwendet werden.

Ob die Einrichtung des Test- oder Produktivsystems genutzt wird, ist von dem Häkchen "Aktuelle Datenbank ist Testdatenbank" in der "BE-terna Fashion Einrichtung" anhängig. Die Einrichtung in allen Mandanten zu kontrollieren.

Abkürzungen: - ABS = Azure Blob Storage - SAS Token = Shared Access Signature

Azure BLOB Storage hinterlegen - Authentifizierung (jeweils Test und Produktivsystem)

Folgende Felder sind wichtig, um sich am ABS Konto zu authentifizieren:

Meist wird für die Authentifizierung "Az Shared Key" genutzt.

Hinweis: Trotz Eingabe der Anmeldinformation können die Felder "Az Shared Key" und "Az Shared Access Signature" als leer angezeigt werden (keine Punkte). Das ist normal. Die Anmeldeinformation ist im Hintergrund gespeichert.

Azure BLOB Storage Container hinterlegen (jeweils Test und Produktivsystem)

Folgende Felder definieren das BLOB Storage Konto, von wo Dateien importiert und wohin Dateien exportiert werden. Das Exportarchiv kann genutzt werden, um dort die "abgeholten" Dateien abzuspeichern (z.b. durch den Konverter).

Hinweis: Es sollte keine Unterordner angelegt werden. Z.B. - "ABS Storage Container Import" = demodata-edi-import - "ABS Storage Container Import Archiv" = demodata-edi-import/Archiv

wird zu Fehlern führen. Es müssen einzelne BLOB Storage Container angelegt werden. D.h. für ein Test und ein Produktivsystem sind acht Container notwendig. Zum Beispiel:

image.png

Beispielhafte Einrichtung in einem Testsystem:

image.png

Im Azure Storage Explorer sieht das wie folgt aus: image.png

Authentifizierung prüfen und aktualisieren

Um die Einrichtungen zu überprüfen steht die Aktion "Storage Verbindung überprüfen" zur Verfügung. Das Ergebnis wird pro Container als Benachrichtigung in der "BE-terna Fashion EDI Einrichtung" ausgegeben.

Sollten sich Anmeldeinformationen ändern, z.b. nach Umzug des BLOB Storages, neues SAS Token, Wechseln von SAS Token zu Shared Key muss vor Eingabe der neuen Daten zwingend die Aktion "Lösche Azure Verbindungsinformationen" ausgeführt werden, damit Authentifizierungskonflikte vermieden werden.

image.png

EDI Fehlercode Einrichtung

Diese Einrichtungstabelle wird initial am Beginn des Projektes gefüllt, in dem in der BE-terna Fashion EDI Einrichtung im Startmenü die Aktion "EDI Fehlercodes initialisieren" ausgeführt wird. Es erscheint eine Fertigmeldung: "Die Initialisierung war erfolgreich.".

Zur Prüfung kann über die Programmsuche nach "EDI Fehlercode Einrichtung" gesucht werden. Die Page beinhaltet nun Fehlercodes für - Allgemein - Standard Fehlercode - Keine Verarbeitung im Mandant - EAN ungültig - Keine int. Teilnehmernr. - Kein EDI Partner Code - Fehler in Zeilen. - EAN existiert nicht - Bestellmenge nicht gültig - Keine Verarbeitung mit EDI Partner - Modellstatus - Bericht doppelt - IN PRICAT - IN ORDRSP - IN DESADV - IN SLSRPT - IN INVRPT

EDI Partner

image.png

Allgemein

Steuernde Eigenschaften für Verarbeitung der Nachrichtenart

IN PRICAT

IN ORDRSP

IN DESADV

IN INVOIC

IN ORDERS

IN SLSRPT

IN INVRPT

OUT ORDERS

OUT SLSRPT

OUT INVRPT

OUT PRICAT

OUT ORDRSP

OUT DESADV

OUT INVOIC

GLN Teilnehmer

Export Container

Feldname Datentyp Länge Optionen
Entry No. Integer
Status Option Create,Export,Processed,Canceled
EDI Document Type Option OUT PRICAT,OUT ORDERS,OUT SLSRPT,OUT INVRPT,OUT ORDRSP,OUT DESADV,OUT INVOIC
Source Type Integer
Source Subtype Option 0,1,2,3,4,5,6,7,8,9,10
Source No. Code 20
EDI Source Type Integer
EDI Source Subtype Option 0,1,2,3,4,5,6,7,8,9,10
EDI Source No. Code 20
Has Error Boolean
Error Text Text 250
Cancel User Text 50

Beispiel: (siehe OUT SLSRPT, OUT INVRPT, OUT ORDERS)

NAS-Codeunits

Objekt-ID Beschreibung
5407702 – EDI Import Start Mgt. Importiert alle EDI Nachrichten aus den Import-Ordner, der in der EDI-Einrichtung angegeben wurde. Importiert die Nachrichten in folgender Reihenfolge: IN PRICAT, IN ORDRSP, IN DESDAV, IN SLSRPT, IN INVRPT, IN INVOIC, IN REMADV (noch nicht impl.), IN ORDERS. Zum nachträglichen verarbeiten von auf Fehler gelaufener Belege kann die „IN Mgt.“-CU in den NAS integriert werden. So kann man z.B. einmal täglich alle noch fehlerhaften „IN DESADV“-Belege versuchen zu verarbeiten.
5407706 – Export Schedule Mgt. Erstellt aus der Exportplanung, je nach Einrichtung, periodisch „OUT SLSRPT“‘s und „OUT INVRPT“‘s. Weitere Nachrichtenarten können nachträglich bei Bedarf implementiert werden.
5407707 – EDI Export Mgt. Erstellt aus den Export-Containern die OUT-Container der einzelnen OUT-EDI-Belege
5407708 – Create Consign. Diff. Order KONSIGNATION! Erstellt die Bestandsrückbuchungen + Bestands-Zubuchungen für Kundenrückgaben an der Kasse, welche per OUT SLSRPT an den Lieferanten gemeldet wurden Betrifft nur Artikel, welche das Kennzeichen „Retail Konsignationsart“ = „Retail Konsignationsart“::“Konsignation (Bestand)“ haben

In this article