Vorgehensweise OUT Belege

Allgemein

Zentrale Sammelstelle für zu exportierende Belege ist der Export Container. Hier wird der aktuelle Verarbeitungsstatus der EDI Belege der verschiedenen Nachrichtenarten verwaltet. Unabhängig von den einzelnen spezifischen Einrichtungen und Zusammenhänge der einzelnen Belege wird hier kurz beschrieben, welche Schritte bei Erstellung eines OUT Belegs, bis hin zum Dateiexport durchlaufen werden: 1. Einrichtung der Nachrichtennamen, Nummernserien, etc. in der EDI Einrichtung 2. Einrichtung der Exportpfade in der EDI Einrichtung (ACHTUNG: Testpfade werden nur verwendet, wenn in Fashion Einrichtung „Datenbank ist Testdatenbank verwendet“ gesetzt ist) 3. Einrichtung der EDI Partner „Errichte OUT Beleg“ 4. Manuelle oder automatische Erstellung eines EDI Export Postens aus NAV internen Belegen (z.B. OUT PRICAT bei Freigabe eines VK-Auftrags) a. Vor Erstellung des EDI Export Postens wird geprüft, ob alle Einrichtungen vorhanden sind und ob überhaupt ein Export Posten zu der EDI Nachrichtenart geschrieben werden darf b. Werden keine Fehler geworfen, wird der EDI Exportposten erstellt. c. Der Status des Export Containers wird auf „Zu Erstellen“ gesetzt

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  1. Wenn eingerichtet, erfolgt ab hier die automatischer Verarbeitung über die NAS – Codeunits (siehe 1.5). Es ist jedoch auch eine manuelle Weiterverarbeitung möglich: a. Im Export Container können die EDI Belege der aktuell markierten Einträge über die Funktion „Erstelle Export Beleg“ erstellt werden. b. Wenn Fehler auftreten wird dies mit dem Kennzeichen „Fehler“ und einem Fehlertext gekennzeichnet. Der Fehlertext verlinkt auf eine Fehlertabelle, in der alle aufgetretenen Fehler aufgelistet sind.

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c. Wenn keine Fehler mehr vorhanden sind, kann der EDI Beleg erstellt werden. Dabei wird der zugehörige Eintrag im „Export Container“ auf den Status = „Zu Exportieren“ gesetzt. d. Das Schreiben der EDI Nachricht in eine Datei erfolgt nun über die Funktion „Exportiere Belege“. Diese Funktion ist auch an den einzelnen EDI Belegen zu finden.

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e. Nach dem Export wird der Export Container auf Status = Verarbeitet gestellt. Im EDI Beleg werden die Exportdaten (Datum, Zeit, Dateipfad) sowie eine Vorgangsnummer hinterlegt. Die Vorgangsnummer identifiziert einen Eintrag im EDI Vorgangsjournal.

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f. Wird ein EDI Beleg storniert (er kann in jeder Verarbeitungsphase storniert werden), wird der Status auf „Storniert“ gesetzt.

HINWEIS: Bei OUT SLSRPT und OUT INVRPT werden vor der Erstellung des „Export Containers“ (Punkt 3) zuerst OUT SLSRPT Posten und OUT INVRPT Posten erstellt. Die NAS CU 5407706 – Export Schedule Mgt. läuft in periodischen Abständen und erstellt für die zugeordneten „EDI Partner“ „EDI Export“-Belege. Aus diesen Belegen werden anschließend „Export Container“ erstellt. Die weitere Verarbeitung erfolgt wie beschrieben.

Schritte zur Erstellung je Nachrichtenart

OUT ORDERS

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OUT SLSRPT

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image.png - Der „Export Containers“ hat folgende Werte nach Erstellung - „Status“ = „Status“::“Erstellen“ - „EDI Belegart“ = „OUT SLSRPT“ - „Herkunftsart“ = 5407711 - „Herkunftsunterart“ = 1 - „Herkunftsnr.“ = Belegnr. des „EDI Export“-Beleges

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OUT INVRPT

Die weitere Verarbeitung der Exportcontainer ist für alle OUT Belege gleich und unter Allgemeine Vorgehensweise OUT Belege zusammengefasst.  

OUT PRICAT

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OUT ORDRSP

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OUT DESADV

OUT INVOIC

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